Thailand Reisebericht und Tipps | Teil 2: Koh Lanta – Dschungel, Affen und Meer

Affe Ko Lanta

Ich bin kein Wintermensch und gerade dem grauen und nasskalten Winter hier in Schleswig-Holstein kann ich gar nichts abgewinnen. Insofern sehne ich mich beim Schreiben dieses 2. Teils meines Thailand Reiseberichtes wieder nach Koh Lanta, der Tropensonne, Shorts und Flip Flops. Lest nun, was die Insel Koh Lanta im Süden Thailands so sehens- und lebenswert macht.

Auf nach Koh Lanta

Falls noch nicht gelesen – zu Teil 1 des Reiseberichtes aus Thailand gelangt ihr hier.

Bangkok war nicht die einzige Station unserer Thailand Reise. Immerhin suchten wir auch Erholung vom Alltag in Deutschland. Auf der Insel Koh Lanta an der Andamanensee im Süden Thailands sollten wir fündig werden.

Koh Lanta (auch Ko Lanta) ist eine Doppelinsel, gelegen an der Andamanensee im Süden Thailands. Geteilt wird die Insel durch einen Meerwasserfährweg in den nördlichen, touristisch nicht erschlossenen Teil (Lanta Noi) und den südlichen Teil (Lanta Yai). Dieser ist an seiner Westseite von langen Sandstränden geprägt. An der Ostseite von Lanta Yai finden sich  hauptsächlich Watt und Mangroven, die per Kanu erkundet werden können. Der südliche Teil der Insel gehört überwiegend zum Mu Ko Lanta Nationalpark und ist von einem tropischen Dschungel bedeckt, in dem Warane, Schlangen und Affen leben. Anders als im buddhistischen Norden Thailands sind auf Koh Lanta ein Großteil der Bevölkerung muslimischen Glaubens. Das Klima der tropischen Insel unterteilt sich grob in zwei Jahreszeiten: Regen- und Trockenzeit. Hauptreisezeit ist von Dezember bis April. Während der Regenzeit von Mai bis Oktober sind viele Unterkünfte und Restaurants geschlossen (dafür sind die verbliebenen Unterkünfte günstiger und es sind nur wenige Touristen unterwegs). Ab Ende Oktober kehrt dann langsam wieder Leben ein. Der November auf Koh Lanta ist eine wunderbare Übergangszeit – das Wetter ist meist gut, Bungalows und Hotels immer noch preiswerter und die meisten Touristen kommen erst ab Dezember. Glücklicherweise ist die Insel vom Massentourismus bisher verschont geblieben und auch zur Hochsaison sind die kilometerlangen Strände nicht überlaufen.
Von Bangkok erreicht ihr Koh Lanta am schnellsten per Inlandsflug nach Krabi. Günstige Flüge bietet unter anderem Air Asia an. Bedenkt, dass die Inlandsflüge mit den Billigfliegern vom kleineren Bangkok Don Mueang Airport (DMK) starten. Vom Krabi International Airport geht es dann in einer etwa zweistündigen Fahrt per Minibus und Autofähre die ca 60km nach Koh Lanta. Die Preise für den Transfer können schwanken – auf der Hintour bezahlten wir mangels besseren Wissens 1100 Baht pro Person (waren aber auch die einzigen Fahrgäste im Van). Inwiefern wir hätten sparen können, wenn wir abseits des Flughafens nach einem Taxi gesucht hätten vermag ich nicht zu sagen (es wurde uns jedoch von Einheimischen auf Koh Lanta empfohlen). Die Rückfahrt jedenfalls war mit 300 Baht pro Person deutlich günstiger. Buchen könnt ihr Transfers meist direkt an eurer Unterkunft, wo ihr dann auch abgeholt werdet.

Leben (fast) wie Robinson Crusoe

Einfach, günstig und in Strandnähe wollten wir leben. Ein Bett, Ventilator, Mückennetz und eine einfache Dusche würde uns genügen für die Woche auf Koh Lanta. Wir bezogen Quartier in unserem Bungalow und bekamen genau das, was wir uns erhofft haben. Und eine Hängematte obendrauf. Ein wenig Robinson Cruesoe Feeling kam zwischen Palmen, Bananenpflanzen und der direkten Nähe zum Strand auf. Wir waren beseelt. In einer halben Minute Fußweg waren wir am Klong Khong Beach, wie sich unser Strandabschnitt nannte. Dort warteten zahlreiche, sympathische Strandbars auf uns. 5 Minuten Fußweg in die entgegengesetzte Richtung und wir gelangten an die lebhafte (im positiven Sinne) Hauptstraße mit tollen Thairestaurants (gleich mehr dazu), Geldautomaten, Supermarkt und ganz wichtig für diese Insel – dem Motorroller Verleih!
Allabendlich konnten wir von unserer Terrasse aus den namensgebenden Ruf des Tokeh Geckos hören (leider bekam ich ihn nie zu Gesicht). Morgens um 5, noch vor Sonnenaufgang, waren zum nächtlichen Zirpen der Grillen melodische Gesänge junger Koranschüler aus der nahe gelegenen Moschee zu vernehmen, was unglaublich eindrücklich war. Tatsächlich haben wir uns dafür sogar den Wecker gestellt! Ich vermisse diesen Ort!

Isara Lanta Koh Lanta
Unsere Unterkunft.
Isara Lanta
Unerlässlich im Paradies: Die Hängematte.
Klong Khong Beach Koh Lanta
Der Klong Khong Beach abseits der Strandbars.

Unsere Unterkunft im Isara Lanta Resort (Moo 2 Klong Khong., 81150 Ko Lanta, Thailand) befindet sich direkt am Klong Khong Beach. Für unseren sehr einfach gehaltenen Bungalow mit Bett, Mückennetz, Ventilator und einem kleinen Bad mit Toilette und WC haben wir für eine Woche 3500 Baht (ca. 90€) bezahlt. Wir haben uns rundum wohl gefühlt – das Bett und das Bad waren absolut sauber. Klar ist, dass man diese Art von Unterkunft mögen muss, denn die Bungalows sind nicht hermetisch abgeriegelt – Gelegentlich kommt dort also Viehzeug rein. Gedanken machen würde ich mir darum aber nicht. Es kann halt sein, dass mal ein Gecko oder ähnliches „Gute Nacht“ sagt.

Gecko Koh Lanta
Ein Gecko an unserem Bungalow.

Die Insel erkunden

Um unabhängig die Insel erkunden zu können, brauchten wir ein motorisiertes Verkehrsmittel. Natürlich wollten wir uns wie die Einheimischen fortbewegen und daher mieteten wir uns an der nächsten Ecke einen Motorroller. Fortan würden wir beinahe täglich auf diese Art die Insel unsicher machen. Ich freute mich riesig darauf, mir vor der tropischen Kulisse den Wind um die Ohren pfeifen zu lassen. Die Helme aufgesetzt, die Freundin hinten drauf und los ging es auf der Insel Richtung Süden. Das erste Mal in meinem Leben fuhr ich im Linksverkehr, was auf Koh Lanta jedoch kein Problem war. Wir hatten ein Ziel – die Affen im Mu Ko Lanta Nationalpark.

Motorroller Koh Lanta
Verkehrsmittel Nr. 1 auf Koh Lanta.

Einen Roller zu mieten ist auf Koh Lanta kein Problem. Gefühlt an jeder Ecke werden die Zweiräder zum Verleih angeboten. Gute Erfahrungen haben wir mit dem Roller Verleih vom Sonya Guesthouse (62/1 Moo2 Saladan, Koh Lanta, 81150 Ko Lanta, Thailand) gemacht. Pro Tag (volle 24 Stunden) kostete uns die Miete 200 Baht, also etwa 5€. Die Roller waren gut in Schuss und Helme (wichtig!) gab es auf Nachfrage auch dazu. Über den Tisch gezogen wurden wir hier nicht. Für die Dauer des Verleihs müsst ihr einen Pass oder Personalausweis hinterlegen – nach einem Führerschein wurde indes nicht gefragt;-) Bedenkt, dass ihr bei Kontrollen durch die Polizei ggf. einen Führerschein vorzeigen müsst und auch wenn sich die meisten nicht dran halten – Helme sind Pflicht! Der Verkehr auf Koh Lanta ist meist sehr entspannt (Autofahrer haben immer Rücksicht auf uns genommen) und der Linksverkehr auch beim ersten Mal wirklich kein Problem. Aufpassen müsst ihr teilweise mit den Schlaglöchern – fahrt also im Zweifel erstmal langsamer bis ihr die Strecken besser kennt. Wie immer: Mit etwas gesundem Menschenverstand kommt ihr heile durch den Verkehr! Sprit bekommt ihr (oft in abgefüllten Flaschen) auf Koh Lanta alle 20 Meter, so dass ihr euch keine Gedanken machen müsst irgendwo liegen zu bleiben – selbst in den abgelegeneren Teilen der Insel. Eine Tankfüllung kostet 40 Baht (~ 1€).

Zu Besuch im Mu Ko Lanta Nationalpark

Immer an der Küste entlang führte uns unser Weg Richtung Süden. Die Straßen wurden leerer und die tropische Vegetation dichter. Als ich ein Kind war, habe ich mir immer versucht vorzustellen, wie es im Dschungel wohl riecht. In meinen Gedanken roch es wie im Primatenhaus eines Zoos. Jetzt, im Erwachsenenalter, musste ich feststellen, dass ich damit gar nicht so verkehrt lag. Stellenweise lag ein erdig-modriger Geruch in der Luft und das war gar nicht mal unangenehm. Ich fühlte mich an Kindheitstage im Zoo erinnert. Aber das hier war besser als Zoo. Ich fuhr mit meiner Freundin auf dem Roller über eine tropische Insel und hatte den Dschungel zur Linken und das Meer zur Rechten. Und es warteten wildlebende Tiere auf uns – keine eingesperrten.
Wir erreichten eine Schranke, die die Grenze zum Nationalpark darstellte. Zunächst mussten wir die Parkgebühr entrichten aber in Gedanken war ich schon auf Dschungelpfaden unterwegs und hielt Ausschau nach den Affen, die hier leben sollten. Wie lange würde es wohl dauern bis wir die ersten zu Gesicht bekämen? Plötzlich schrie eine junge Frau auf. Wir drehten uns um und sahen einen Affen, wie er gerade den Proviant der Touristin von ihrem Roller klaute – Wiederstand zwecklos. Da hatten wir unsere Affen.

Am Parkplatz des Nationalparks stellten wir unseren Roller ab. Im Park sollte es einen Dschungelpfad geben, den wir erkunden wollten. Wir gingen zunächst Richtung Weststrand, an dem ein Leuchtturm steht. Zum Sonnenuntergang sicherlich ein tolles Motiv.

Mu Ko Lanta Nationalpark
Der Leuchtturm im Mu Ko Lanta Nationalpark.

Da ich nach Thailand nicht mein schweres Teleobjektiv mitnehmen wollte, hatte ich mein lichtstarkes 105mm Makro an die Kamera geschraubt. Dass wir nah genug an die Affen ran kommen würden, wussten wir ja jetzt.  Möglicherweise sogar zu nah! Wir sahen sie nun überall in Strandnähe herumlaufen, nur darauf wartend ihren menschlichen Verwandten etwas Futter zu klauen. Bei den Primaten hier handelte es sich um Javaneraffen (Macaca fascicularis). Im Gegenlicht machte ich einige Aufnahmen im Scherenschnitt-Stil. Das beste, was man bei dem harten Lichtverhältnissen zur Mittagszeit machen konnte. Dabei ließen die Affen mich und ich sie nicht aus den Augen.

Affe Ko Lanta
Javaneraffe auf Koh Lanta/Thailand.

Wir starteten unsere Wanderung auf dem Dschungelpfad. Ein ohrenbetäubendes Konzert der Zikaden lag in der Luft. Vorbei ging es an Termitenhügeln und tropischen Gewächsen. Über unseren Köpfen raschelte es – ein Hörnchen sprang von Ast zu Ast. Immer wieder flitzten kleine Echsen vor uns davon. Natürlich hielt ich auch nach Schlangen Ausschau, die sich jedoch leider nicht zeigen wollten. Dafür erwartete uns eine Begegnung mit einer zweiten Affenart, die den Dschungel auf Koh Lanta ihr zu Hause nennt: Der Südliche Brillenlangur (Trachypithecus obscurus). Als es über uns im Kronendach knackte, wurden wir auf zwei Tiere dieser Art aufmerksam. Es stellte sich jedoch die Frage, wer hier wen beobachtete – beide Seiten schienen sich neugierig zu beäugen. Glücklicherweise mussten wir hier, anders als bei den Javaneraffen, nicht fürchten, dass die Tiere zu aufdringlich wurden. Die waren zufrieden mit ihren Blättern.

Brillenlangur Koh Lanta
Ein Südlicher Brillenlangur (Männchen 😉 ).

Nach etwa 2 Stunden erreichten wir das Ende des Pfades. Wir hatten unsere erste Dschungeltour erfolgreich absolviert.

Der 134 km² große Mu Ko Lanta Nationalpark umfasst nicht nur den südlichen, mit Regenwald bewachsenen Teil Koh Lantas sondern auch vorgelagerte Meeresgebiete mit Inseln und Korallenriffen (zu denen Tauch- und Schnorcheltouren unternommen werden können). Per Motorroller ist der Park sehr leicht zu erreichen, wenn ihr euch einfach auf der Küstenstraße Richtung Süden haltet. Die Parkgebühr beträgt 200 Baht, was häufig als zu teuer bemängelt wird. Ich persönlich fand den Preis in Ordnung und letzten Endes kommt es dem Park und den dort arbeitenden Menschen zu Gute. Hauptattraktion sind natürlich die dort lebenden Affen. Den Javaneraffen, die eher im Strandbereich unterwegs sind und weniger im Wald, solltet ihr mit Respekt begegnen. Passt auf eure Sachen auf (Lebensmittel nicht offen tragen) und versucht nicht mit den Tieren zu streiten – die haben scharfe Zähne, von denen sie gelegentlich auch Gebrauch machen. Für den Dschungelpfad benötigt ihr etwa 1,5 – 2 Stunden (nehmt euch ausreichend Wasser zum trinken mit – ihr verliert bei den tropischen Temperaturen unweigerlich viel Flüssigkeit). Weitere Tiere, denen ihr im Dschungel begegnen könnt sind u.a. Südliche Brillenlanguren (im Gegensatz zu den Javaneraffen nicht aufdringlich), Hörnchen, Vögel, Eidechsen und Geckos, mit viel Glück verschiedene Schlangenarten, Termiten und auch Stabschrecken. Große Tiere gibt es dort indes nicht mehr.

Wer keine 200 Baht bezahlen möchte aber nicht auf einen Dschungelpfad verzichten will, der kann weiter im Norden die Wanderung zum Khlong Chak Wasserfall unternehmen. Diese Wanderung führt dich durch einen anderen Teil des Nationalparks. Hier musst du lediglich eine Gebühr von 20 Baht für das Parken deines Rollers bezahlen. Der Weg ist unwegsamer als beim Pfad im Süden und der Dschungel noch etwas wilder und urwüchsiger, wie ich finde. Unterwegs kommst du an der Khlong Chak Fledermaushöhle vorbei, die durchaus sehenswert ist. Am Wasserfall angekommen (ca. 30 Minuten Fußmarsch) kann man sich, sofern er Wasser führt, etwas erfrischen. Auch in diesem Teil des Parks kann man auf Affen treffen. Auf der folgenden Karte habe ich mal den „Parkplatz“ für die Tour zum Wasserfall markiert.

Batcave Koh Lanta
Die Fledermaushöhle.
Waterfall Koh Lanta
Der Khlong Chak Wasserfall.

 

 

 

Strände und die Ostküste

Beinahe täglich entdeckten wir nun mit dem Motorroller die Insel für uns. Von unserem Basislager nahe des Strandabschnittes Klong Khong Beach fuhren wir häufig zum Sonnenuntergang in Richtung Süden, wo die Strände einsamer wurden. Koh Lanta lies uns wirklich abschalten und Ruhe finden.

Beach Koh Lanta
Menschenleerer Strand.
Sonnenuntergang Koh Lanta
Sonnenuntergang…

Auch die Ostseite war es wert, sie zu erkunden. Die Gegend ist weitaus weniger touristisch erschlossen, was wohl auch daran liegt, dass es dort keine Sandstrände gibt. Vielmehr ist die Ostküste von Mangroven, Lagunen und Watt geprägt. Weniger reizvoll war die Gegend deswegen in unseren Augen nicht! Wir erkundeten Old Town, mit seinen kleinen Souvenir- und Kleiderläden und cruisten mit dem Roller die Küstenstraße entlang. In einem Restaurant, dass durch die dort lebenden Seenomaden betrieben wurde, genossen wir frittiertes Gemüse und den Blick auf die Mangroven.

Old Town Koh Lanta
In Old Town.
Ko Lanta Roller
Mit dem Roller an der Ostküste unterwegs.

Mein Tipp: Besucht unbedingt auch die Ostseite der Insel. Sie hat ihren ganz eigenen Charme. Das kleine Örtchen Old Town ist zwar schnell erkundet aber reizvoll mit seinen Pfahlbauten am Wasser. Im Nordosten von Koh Lanta werden Kanutouren durch die Mangroven angeboten, bei denen man Warane entdecken kann. Wer Ruhe sucht, ist an der Ostküste auf jeden Fall nicht verkehrt!

Gutes Essen und Thaimassagen

Eine unserer Lieblingsbeschäftigungen, nicht nur in Bangkok, war das thailändische Essen. Dreimal täglich aßen wir außerhalb, da es

  1. günstig war.
  2. wir ohnehin keine Kochmöglichkeit hatten.
  3. es unverschämt lecker war.

Schnell wurden wir in einigen der Restaurants Stammkunden. Die ehrliche Freundlichkeit, die uns bei unseren kulinarischen Streifzügen von unseren Gastgebern entgegengebracht wurde, war herzerwärmend. Wir fühlten uns zu Hause.

Neben dem guten Essen ist jedoch auch eine Thaimassage essentieller Bestandteil einer Thailandreise. Es war beeindruckend, welche Kraft die kleinen Thaidamen auf unsere verspannten Gliedmaßen ausüben konnten. Äußerst professionell gingen sie zu Werke und nach einer Stunde fühlten wir uns tatsächlich ein wenig wie neugeboren.

Zwei Restaurants auf Koh Lanta sind uns wirklich ans Herz gewachsen und ich kann nur jedem empfehlen bei einem Aufenthalt auf der Insel mal vorbei zu schauen. Da wäre zum einen das Cloud9 an der Hauptstraße (767 Moo 2 SaladanKo Lanta 81150, Thailand). Die Atmosphäre in diesem kleinen Restaurant ist durch die liebevolle Dekoration und die zeitweise sogar wirklich gute Musik ganz besonders. Selbstredend ist das Essen verdammt gut und die Gastgeber sehr freundlich! Das zweite charmante und mit einer kleinen Bibliothek ausgestattete Restaurant, in dem wir regelmäßig ein und aus gingen, war das Klong Khong Restaurant (Sala Dan, Amphoe Ko Lanta, Krabi 81150, Thailand). Ich empfehle unbedingt, dort den Thai Pancake mit süßer Milch zu probieren!
Wenn ihr euch mit einer Thaimassage belohnen wollt, dann ist das Summer Leaf Lanta (748 Klongkhong | Saladan SubdistrictKo Lanta 81150, Thailand) eine hervorragende Adresse. Eine einstündige, wirklich professionelle Thaimassage gibt es dort für 400 Baht. Die Inhaberinnen waren die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft in Person und wir hatten nette Unterhaltungen mit ihnen, die uns ein wenig mehr Einblick in das Leben auf Koh Lanta gaben.

Ein Abschiedsgeschenk von der Insel

Die Zeit auf Koh Lanta verging wie im Fluge und ich/wir hätte(n) gerne weitere Zeit dort verbracht. Die Aussicht, ins nasskalte und graue Deutschland zurück zu fliegen, gefiel mir gar nicht.
Wir gönnten uns gerade ein letztes Mittagessen auf der Insel und saßen in einem urgemütlichen Garten eines Restaurants, als meine Augen am Hang hinter dem Garten eine Bewegung registrierten. Ich dachte zunächst an einen Waran, der dort auf der Suche nach Nahrung war – der Dschungel war schließlich nicht weit. Ich sprang auf, um nachzuschauen. Was meine Augen dann jedoch erblickten, freute mich noch mehr als ein urtümlicher Waran: Eine kräftige (und mir bis heute unbekannte) Schlange suchte sich ihren Weg durch die Vegetation. Mein Herpetologenherz machte zwei Freudensprünge, hatte ich doch die ganze Zeit auf Koh Lanta nach diesen Tieren Ausschau gehalten. Nun schien es, als gäbe mir die Insel ein Abschiedsgeschenk. Die Besitzerin des Restaurants, so erzählte sie mir, bekam wohl häufiger Besuch von verschiedensten Schlangenarten. Das Tier war schnell verschwunden, doch meine Freude über diese Begegnung blieb.

Schlange Koh Lanta
Mein Abschiedsgeschenk von der Insel – wer entdeckt die Schlange?

Schon vor dieser Begegnung jedoch war klar: Der Abschied von Koh Lanta ist nur einer auf Zeit.

Wer mehr über Thailands Süden erfahren will und neben meinen Infos zu Koh Lanta auf der Suche nach weiteren Reisetipps ist, dem lege ich übrigens den Reiseführer „Thailand – Der Süden“ von Stefan Loose ans Herz*: 

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